Schlepptender-Schnellzuglokomotive bad. Ivh

Schlepptender-Schnellzuglokomotive bad. Ivh
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Artikelnummer:
Ma039022
Herst.-Artikelnummer:
39022
EAN Code:
4001883390222
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Vorbild: Schlepptender-Schnellzuglokomotive der Gattung IVh der Großherzoglichen Badischen... mehr
Produktinformationen "Schlepptender-Schnellzuglokomotive bad. Ivh"

Vorbild: Schlepptender-Schnellzuglokomotive der Gattung IVh der Großherzoglichen Badischen Staatseisenbahnen. Betriebszustand 1920. Einsatz: Hochwertiger Reiseverkehr.

Highlights

  • Besonders filigrane Metallkonstruktion.

Produkt
Modell: Mit Digital-Decoder mfx, geregeltem Hochleistungsantrieb Softdrive Sinus und umfangreichen Geräuschfunktionen. 3 Achsen angetrieben, Haftreifen. Tender aus Metall. Gleisradiusbezogen verstellbare Kurzkupplung zwischen Lok und Tender. Rauchsatz 72270 nachrüstbar. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal und nachrüstbarer Rauchsatz konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Am Tender kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Aufnahmeschacht. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Länge über Puffer 26,7 cm.

Einmalige Serie.

Produktinfo
Passende Schnellzugwagen zur badischen IVh sind unter der Artikelnummer 42765 erhältlich.

Großbetrieb
Badische IVh – Die komplizierte Schöne. Die Großherzogliche Badische Staatsbahn bestellte 1915 bei Maffei in München 20 Lokomotiven mit der Achsfolge 2´C1´ (Pacific) um die Rheintalbahn effektiver betreiben zu können. Die als IVh bezeichnete Lokomotive sollte hauptsächlich zwischen Mannheim und Basel zum Einsatz kommen und daher wurde die Konstruktion kompromisslos als Flachlandschnellzuglokomotive ausgelegt. Als 1920 die letzten IVh vom Hersteller übergeben wurden, war die Badische Staatsbahn bereits in die Deutsche Reichsbahn eingegliedert, die alle 20 Lokomotiven als Baureihe 18.3 in ihren Bestand einreihte. Die im Bw Offenburg stationierten Maschinen waren die Paradeschnellzugloks auf der Rheintalstrecke und auch sehr oft vor dem neuen Luxuszug der Reichsbahn, dem Rheingold anzutreffen. Maffei konstruierte für die IVh ein Vierzylinder-Verbundtriebwerk, dessen Innenzylinder weit vorne positioniert sind und der Lok ihre unverwechselbare Erscheinung geben. Auch der Tender trägt zum charakteristischen Aussehen der Lok bei. Er ist ungewöhnlich kurz mit einem Drehgestell und zwei eng aneinandergelagerten Achsen im Rahmen. Die Badische IVh war während ihres Einsatzes auf Grund ihrer komplizierten Technik weder beim Lokpersonal, noch bei den administrativen Stellen besonders beliebt und wurde sukzessive nach Norddeutschland abgegeben, bis alle 20 Lokomotiven 1942 in Bremen stationiert waren. Ihr Einsatzgebiet war vornehmlich das Norddeutsche Flachland, wofür sie bestens geeignet war.

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