Zugpackung Orient Express mit badischer IV h

Zugpackung Orient Express mit badischer IV h
Zugpackung Orient Express mit badischer IV h
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Artikelnummer:
Ma026922
Herst.-Artikelnummer:
26922
EAN Code:
4001883269221
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Vorbild: Orient Express mit der Dampflokomotive der badischen Gattung IV h in schwarzer... mehr
Produktinformationen "Zugpackung Orient Express mit badischer IV h"

Vorbild: Orient Express mit der Dampflokomotive der badischen Gattung IV h in schwarzer Farbgebung und sieben Teakholz-Wagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits et des Grands Express Européens (CIWL). Jeweils zwei Gepäckwagen, vier Schlafwagen und ein Speisewagen. Wagenlauf von Calais über Paris – Straßburg – Stuttgart – München – Salzburg – Wien – Budapest bis Bukarest. Betriebszustand der Lok ab Mai 1921 mit badischer Betriebsnummer 1010.

Highlights

  • Digital-Decoder mfx+
  • Serienmäßig eingebaute LED Innenbeleuchtung.
  • Trennbare, Strom führende Kupplungen.
  • Limitiert auf 1.999 Stück.
  • Nummeriertes Echtheitszertifikat.

Produkt
Modell: Dampflokomotive mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 3 Achsen angetrieben. Haftreifen. Eingerichtet für Rauchsatz 72270. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal und Rauchsatzkontakt konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien, warmweißen Leuchtdioden (LED). Wagen mit vielen angesetzten Details und unterschiedlichen Betriebsnummern. Eingezogene Faltenbälge mit hochgeklappten Übergangsblechen für Endwagen der Garnitur. Türen der Gepäckwagen können geöffnet werden. Alle Wagen mit serienmäßig eingebauter LED Innenbeleuchtung und trennbaren, Strom führenden Kupplungen. Tischlampen im Speisewagen sind beleuchtet. Schleifer an einem Gepäckwagen montiert. Schiebebildsatz mit Wagennummern und Wagenlaufschildern beiliegend. Die Zugpackung wird mit einem nummerierten Echtheitszertifikat ausgeliefert. Länge über Puffer ca. 193 cm.

Einmalige und auf 1.999 Stück limitierte Serie.

Produktinfo
Compagnie Internationale des Wagons-Lits et des Grands Express Européens (CIWL) ist eine eingetragene Handelsmarke der Wagons-Lits Diffusion (WLD), Paris, Frankreich. Jedes Recht auf Vervielfältigung wird vorbehalten. © Wagons-Lits Diffusion - France.

Die Wagen dieser Zugpackung finden Sie als Gleichstrom-Ausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 24793 und 24794.

Großbetrieb
Mit dem ruhmreichen Namen „Orient-Express“ verbindet sich heute ein Bild voller Mystik, Zauber, Sehnsüchte und Fernweh, denn im Laufe vieler Jahre bildete sich aus dem Luxuszug der Diplomaten, Abenteurer, Agenten, Schieber, „Femmes fatales“ sowie gekrönter und ungekrönter Häupter eine Legende. Er spielte in unzähligen Büchern, Kriminalromanen, Spionagegeschichten und Filmen eine Hauptrolle. Seinen Anfang nahm er mit der grandiosen Idee von Georges Nagelmackers, Luxus-Schlafwagenzüge auf dem europäischen Kontinent einzuführen. Er gründete die noch heute existierende „Compagnie Internationale des Wagons-Lits“ (CIWL) am 4. Dezember 1876 in Brüssel. Mit dem wachsenden Schienennetz in Richtung Balkan entwickelte Nagelmackers Pläne für einen komplett aus Wagen der CIWL zusammengestellten Zug von den Kanalhäfen in die Balkanstaaten und dem damals noch nicht auf der Schiene zu erreichenden Endziel Konstantinopel (heute Istanbul). Schließlich begann am 5. Juni 1883 in Paris mit dem ersten „Express d´Orient“ die Legende. Lediglich ein Speise-, zwei Schlaf- und zwei Gepäckwagen bildeten den ersten „Orient-Express“, der sich an jenem denkwürdigen Nachmittag im Gare de l´Est aufmachte, Verkehrsgeschichte zu schreiben. Noch war die Reise auf dem Balkan allerdings recht mühsam, denn die Fahrgäste mussten Teilstrecken auf Schiffen oder Postkutschen zurücklegen. Schließlich erreichte am 12. August 1888 der Orient-Express erstmals über Budapest, Belgrad und Sofia sein Endziel Konstantinopel und schnell entwickelte sich der Luxuszug zu einem vollen Erfolg. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs musste der Luxuszug eingestellt werden. Nach Kriegsende fuhr zunächst ab Februar 1919 mit Waggons der CIWL ein sogenannter „Train de luxe militaire“ der Siegermächte zwischen West- und Osteuropa, allerdings unter Umgehung Deutschlands. Erst ab 1920 durften ihn auch Normalreisende benutzen und die Route führte wieder über Straßburg, Karlsruhe, Stuttgart und München. Schließlich verkehrte ab dem Sommerfahrplan 1921 der Zug wieder unter seinem traditionellen Namen und wurde von Wien über Bratislava und Budapest bis nach Bukarest verlängert. Bespannt wurde der Orient-Express dann auf dem badischen Teil seiner Route mit den badischen Pacific-Schnellzugloks der Gattung „IV h“, welche von 1918 bis 1920 von Maffei in drei Baulosen mit insgesamt 20 Exemplaren geliefert worden waren. Prädestiniert für den schweren Schnellzugdienst vornehmlich auf der Rheintalbahn Basel – Mannheim zogen die eleganten, modernen 2’C1’h4v-Maschinen auch den Orient-Express. Mit ihrem Vierzylinder-Verbundtriebwerk mit Tandemschieber und dem nahezu einmalig großen Rost von 5 m² in Verbindung mit dem guten Massenausgleich avancierten sie zu vorzüglichen, schnellen Langläufern. Zwischen Januar 1923 und dem 29. November 1924 konnte der Orient-Express infolge der Ruhrbesetzung nicht mehr durch Deutschland fahren und musste auf die Arlberg-Strecke ausweichen. Danach sah man in Baden wieder die formschönen IV h vor dem Luxuszug, ab 1925 dann als DRG-Baureihe 18.3 mit den Nummern 18 301-303, 18 311-319 und 18 321-328.

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