Zugpackung mit Güter-Triebwagen ET 194

Zugpackung mit Güter-Triebwagen ET 194
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Artikelnummer:
Ma026194
Herst.-Artikelnummer:
26194
EAN Code:
4001883261942
Anzahl:
Vorbild: Elektrischer Triebwagen ET 194 (ex LAG 895) der Deutschen Reichsbahn (DRG).... mehr
Produktinformationen "Zugpackung mit Güter-Triebwagen ET 194"

Vorbild: Elektrischer Triebwagen ET 194 (ex LAG 895) der Deutschen Reichsbahn (DRG). Flaschengrüne Farbgebung. Betriebsnummer ET 194 11. Ein Topfwagen mit zwölf Töpfen und Bremserhaus der Kali-Chemie AG Berlin, eingestellt bei der Deutschen Reichsbahn. Ein gedeckter Güterwagen Ghs Oppeln, geschweißte Bauart ohne Handbremse und ohne Bremserhaus.

Highlights

  • Erstmals mit Digital-Decoder mfx.
  • Erstmals mit Geräuschfunktionen.
  • Erstmals mit LED Beleuchtung.
  • Erstmals mit Führerstandsbeleuchtung.

Produkt
Modell: ET 194 mit Digital-Decoder mfx und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. Zwei Achsen angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Führerstandsbeleuchtung digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Topfwagen mit detaillierter, filigraner Fachwerksverstrebung, beladen mit Säurebehältern. Gedeckter Güterwagen Oppeln ohne Bremserhaus und Handbremse. Gesamtlänge über Puffer ca. 31 cm.

Einmalige Serie.

Großbetrieb
Zugpackung mit Güter-Triebwagen ET 194 Für den Güterverkehr auf ihrer 5,206 km langen, mit 550 V Gleichspannung elektrifizierten Strecke Türkheim – Bad Wörishofen gönnte sich die Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) München 1930 einen kleinen Gütertriebwagen. Dieser LAG 895 entstand bei MAN/SSW aus einem alten Packwagen, wobei nun die beiden Radsätze durch je einen eigenbelüfteten Gleichstrom-Reihenschlussmotor angetrieben wurden. Zwischen den beiden Führerständen befand sich ein großer Gepäckraum, der beidseitig durch eine Schiebetür zugänglich war. Anfahrwiderstände und die Drucklufteinrichtung konnten in zwei Kästen im Laderaum untergebracht werden. Die Strecke Türkheim – Bad Wörishofen wurde am 15. August 1896 von der privaten Localbahn Actiengesellschaft Wörishofen eröffnet und gehörte zu den ersten elektrifizierten Eisenbahnen in Deutschland. Initiiert und gefördert wurde die Bahn von dem bekannten Priester und Hydrotherapeuten Sebastian Kneipp, der sich mit dem Anschluss von Wörishofen an die große weite Eisenbahnwelt einen Aufschwung für den Kurort erhoffte. Schon 1905 wurde die Localbahn Actiengesellschaft Wörishofen aufgelöst und die Bahn gelangte unter die Fittiche der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) München. Die finanziell angeschlagene LAG wurde zum 1. August 1938 verstaatlicht und damit auch die Bad Wörishofener Strecke mit ihren Fahrzeugen Teil der Deutschen Reichsbahn (DRG). 1943 gelangte der ehemalige LAG 895 (ab 1940/41: ET 194 11) zur ehemaligen LAG-Strecke Bad Aibling – Feilnbach, blieb dort aber abgestellt und wurde schließlich 1947 verschrottet. Natürlich diente der LAG 895 auch als Schlepptriebwagen und so bilden der Säuretopfwagen der Kali-Chemie AG Berlin und ein gedeckter Güterwagen der Bauart „Ghs Oppeln“ absolut vorbildgerechte Anhängsel. Die Topfwagen für den Transport von (gefährlichen) Chemikalien waren in der Regel mit zwölf Steinguttöpfen zu je 1.000 Liter bestückt, was ihnen bald den Spitznamen „Zwölf-Apostel-Wagen“ bescherte. Die Güterwagenbauart „Oppeln“ war dem Ruf der DRG nach höheren Geschwindigkeiten im Stückgutverkehr geschuldet. Durch den langen Radsatzstand von 6.000 mm konnte die zulässige Höchstgeschwindigkeit des „Oppeln“ auf 90 km/h festgelegt werden. Die neu angewandte Schweißtechnik mit der damit verbundenen Gewichtsersparnis führte zu einer Anhebung des Ladungsgewichts. Charakteristisch für die bis 1943 in über 28.000 Exemplaren produzierte Güterwagenbauart war das aufgrund des langen Radsatzstandes erforderliche spitze Sprengwerk.

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