TEE-Schnellzug "Rheingold"

TEE-Schnellzug "Rheingold"
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Artikelnummer:
Ma026604
Herst.-Artikelnummer:
26604
EAN Code:
4001883266046
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Vorbild: Elektrolokomotive Serie Re 4/4 I der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Zweite... mehr
Produktinformationen "TEE-Schnellzug "Rheingold""

Vorbild: Elektrolokomotive Serie Re 4/4 I der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Zweite Bauserie in tannengrüner Grundfarbgebung, mit stirnseitigen TEE-Schildern. 2 TEE-Großraumwagen Ap4üm-62, 1. Klasse. 1 TEE-Aussichtswagen AD4üm-62, 1. Klasse, Dachkanzel mit 4 Fenstern. 1 TEE-Speisewagen WR4üm-62. Alle Schnellzugwagen der Deutschen Bundesbahn (DB) in kobaltblau/beiger "Rheingold"-Lackierung. Zuglauf als TEE 10 "Rheingold": Dortmund - Essen - Duisburg - Köln - Bonn - Mainz - Mannheim - Basel SBB - Bern - Genève. Betriebszustand Sommer 1965.

Highlights

  • Alle Wagen mit serienmäßig eingebauter LED-Innenbeleuchtung.
  • Trennbare, stromführende Kupplungen.
  • Ein Großraumwagen mit eingebauter Zugschlussbeleuchtung und montiertem Schleifer.
  • Aussichtswagen mit neuer Dachkanzel und 4 großen Panorama-Fenstern.
  • Lokomotive mit Spielewelt-Decoder mfx+ und vielfältigen Betriebs- und Geräuschfunktionen.

Produkt
Modell: Lokomotive mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Licht- und Soundfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse. Alle 4 Achsen über Kardan angetrieben. Haftreifen. Separat angesetzte Dachlauftritte. Eingesetzte Griffstangen aus Metall. Fahrtrichtungsabhängiger Schweizer Lichtwechsel (Dreilicht-Spitzensignal/weißes Schlusslicht) konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils digital separat abschaltbar. Doppel-A-Lichtfunktion. Ansteckbare Bremsschläuche liegen bei. Alle TEE-Schnellzugwagen mit serienmäßig eingebauter LED-Innenbeleuchtung. Ein Großraumwagen ist mit roter Zugschlussbeleuchtung und Schleifer ausgestattet. Über die serienmäßig eingebauten stromführenden Kupplungen wird der ganze Wagenverband mit Strom versorgt. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). TEE-Aussichtswagen mit Dachkanzel der 2. Bauserie mit 4 großen Panorama-Fenstern. Typspezifisch gestaltete Unterböden und Schürzen. Drehgestelle der Bauart Minden-Deutz schwer, vorbildgerecht mit Doppelklotzbremsen, Magnetschienenbremsen und angesetzten Generatoren. Gesamtlänge über Puffer 131 cm.

Einmalige Serie zum Start des europäischen TEE-Verkehrs vor 60 Jahren am 2. Juni 1957.

Großbetrieb
Anfang der 1950er-Jahre begannen sich die mitteleuropäischen Bahnverwaltungen intensiv mit der Konkurrenz von Flugzeug und Automobil auseinanderzusetzen, um gerade die gut betuchte Klientel von Geschäftsreisenden wieder für die Bahn zu gewinnen. So gründeten sieben Bahngesellschaften (CFL, DB, FS, NS, SBB, SNCB und SNCF) 1954 die sogenannte „TransEuropExpress-Kommission“, um die potentiellen Kunden für den Fernverkehr auf mittleren Distanzen mit Schnelligkeit und hohem Service wieder zu erobern. Als geeignete Fahrzeuge konnte man sich schnell auf Dieseltriebwagen für die internationalen Zug­läufe einigen. Für den Jahresfahrplan 1957/58 vereinbarten dann acht europäische Bahnverwaltungen (hinzugekommen war noch die ÖBB), ein hochwertiges Schnellzug­angebot ausschließlich für die 1. Klasse einzuführen – den Trans-­Europ-Express (TEE). Nicht alle der anfangs vorgesehenen Verbindungen kamen zum Tragen, doch einigte man sich schließlich auf 13 Zugpaare auf einem Streckennetz mit 5.100 Kilometern. Zehn dieser TEE-Züge mit klangvollen Namen gingen zum Sommerfahrplan ab 2. Juni 1957 in Betrieb: „Rhein-Main“ (Amsterdam – Frankfurt), „Saphir“ ­(Oostende – Dortmund), ­„Helvetia“ (Hamburg – Zürich), „Paris-Ruhr“ (Paris – Dortmund), „Edelweiss“ (Amsterdam – Zürich), „Étoile du Nord“ (Paris – Amsterdam), ­„Oiseau Bleu“ (Paris – Brüssel), „Arbalète“ (Paris – Zürich), „Île de ­France“ (Paris – Amsterdam) und „Mont Cenis“ (Lyon – Mailand). Hinzu kamen zum Winterfahrplan 1957 die drei restlichen Verbindungen: „Mediolanum“ (München – Innsbruck – Mailand), „Ligure“ (Marseille – Nizza – Genua – Mailand) und „Parsifal“ (Paris – Köln – Dortmund). Für diese TEE-Verkehre beschafften die DB, die FS, die NS/SBB und die SNCF Dieseltriebwagen, die höchste Komfortansprüche erfüllten und nur die 1. Klasse führten.

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